Am Samstag fand das Jugend-Simultanturnier gegen den Berliner Thomas Weischede statt. An acht Brettern versuchten die Jugendlichen Dario Schulze-Ardey, Tim Schreier,
Theo Brockmann, Len Andretzki, Taha und Mohammed Masri, Fynn Lowack und Elias Krüger, dem FIDE-Meister, der auch gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der Emanuel Lasker Gesellschaft ist, ein Bein zustellen. Dabei wurde das mit Bedenkzeit gespielt! !stunde für jeweils beide Kontrahenten.
Da Thomas Weischede nicht mehr Bedenkzeit hatte, als jeder Jugendliche, bedeutete das, dass er im Durchschnitt nur ein Achtel der Bedenkzeit für jede Partie hatte, denn, wenn er noch an anderen Brettern eine Zugerwiderung suchte, lief an anderer Stelle womöglich schon seine Bedenkzeit. Doch so ein FIDE-Meister ist nun auch nicht grundlos Meister! Nach und nach mussten die Jüngsten sich dem Meister ergeben. Einzig Dario schaffte es tatsächlich Thomas ein Bein zu stellen. Als Thomas sich schon auf der Siegerstrasse wähnte, überraschte Dario ihn mit einem wahrhaft gekonnten Zug, der ein Dauerschach einleitete. Das sah natürlich auch Thomas und bot sportlich fair unserem Dario ein Remis an. Die letzte Partie war dann noch gegen Elias, aber auch er hatte keinen Zaubertrank getrunken, der ihm zum Sieg verholfen konnte und musste ebenfalls aufgeben.
Zum Schluss bot Thomas Weischede an, bis 2030 mit der Emanuel Lasker Gesellschaft nochmals ein besonders den Werten der Gesellschaft Rechnung tragendes Ereignis mit einer Besonderheit zu unterstützen. Derzeit gibt es einen Nachbau eines Schachtischs der Weltmeisterschaft von Lasker, der auf einer Wanderausstellung ist. Hier bestünde die Möglichkeit, dass dieser Tisch auch in Unna Halt macht… 🙂








2 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Super, Dario! Glückwunsch!
Immer wieder schön von dir zu hören, Herzlichen Glückwunsch Dario.